Aktuell
Protokoll der Mitgliederversammlung der KGT vom Samstag, 27. August 2016, Velschensaal, Restaurant Rathaus

anwesend                                                               ca. 30 Personen 

Vorsitz                                                                       Sandra Stettler-Pauchard 

Traktanden                                                              gemäss der Einladung vom Juli 2016  

Entschuldigungen Mitglieder                               Andreas Balmer, Hans Baumann, Bernhard Bischoff, Ernst Dobler, Beatrix und   
                                                                                   Stanislaus Donski, Romy Dübener, Iris und Wenzel Fankhauser, Ruth Frauchiger,
                                                                                    Ruth Frey, Nelly und René Jeanquartier, Marie-Anne Kiener, Marc Moser, Roland
                                                                                    Müller, Vera Ninck, Marianne Schlapbach, Gemeinderat Peter Siegenthaler

Entschuldigungen Vorstand                                 Ines Attinger, Marion Burger, Beatrice Grundbacher, Peter Hilfiker, Barbara Huber,
                                                                                    Regina Wyss  

Beginn der Mitgliederversammlung:                   9.40 Uhr

 

   

1          Protokoll der Mitgliederversammlung vom 15. August 2015
Das Protokoll ist auf der Homepage publiziert. Es wird genehmigt und verdankt.  

 

2          Jahresbericht der Präsidentin
Sandra Stettler-Pauchard hält in ihrem Jahresbericht fest, dass die Verhandlungen und der Abschluss des neuen Subventionsvertrags für die Jahre 2017 bis 2020 im Rahmen des neuen kantonalen Kulturfördergesetzes (KKFG) einen wichtigen Meilenstein im vergangenen Vereinsjahr darstellen würden. Mit den Vertragspartnern Stadt, Kanton und dem neu gegründeten Gemeindeverband habe die KGT einen für alle zufriedenstellenden Vertrag für die kommenden Jahre ausarbeiten können.

Weiter sei intensiv eine Nachfolge für Beatrice Grundbacher gesucht worden, welche auf die kommende Hauptversammlung hin zurücktreten wird. Auch hier konnte eine tolle Lösung gefunden werden.

 

Der Vorstand hat sich zudem in diesem Vereinsjahr zu drei ordentlichen Sitzungen getroffen. Dazu kamen etliche Sitzungen der einzelnen Ressorts.Weiter nahmen die Mitglieder des Vorstands an diversen Sitzungen mit Externen teil. Dies waren unter anderen: Sitzungen zum Ausarbeiten des neuen Subventionsvertrags, Sitzungen der RKK sowie das Thuner Kulturforum.  

Finanziell sieht die Situation der KGT wie folgt aus:
Vereinskasse: Es resultiert wie budgetiert ein Verlust von 6'321.47 Franken. Genaueres wird Kassierin Silvia Furer erläutern.
Theaterkasse: Es resultierte ein kleiner Gewinn von 3330.70 Franken. Auch hier folgen weitere Informationen. Die einzelnen Ressorts stellten, wie jedes Jahr, ein äusserst spannendes und hochkarätiges Programm zusammen. Hier nun eine kurze Zusammenfassung der Aktivitäten der einzelnen Ressorts. Detaillierte Ausführungen folgen von den Ressortverantwortlichen selber. 

Ressort Bildende Kunst
Das Ressort Bildende Kunst hat zwei Anlässe organisiert. Einerseits den Besuch im Kunsthaus Interlaken und andererseits den Atelierbesuch bei Leopold Schropp. 

Ressort Vorträge
In der Vortragsreihe 2015/2016 standen für einmal Frauen im Zentrum. Fünf spannende Vorträge zu ganz unterschiedlichen Themen mit ganz unterschiedlichen Frauen fanden in der Alten Oele statt. 

Reisen
Die diesjährige Reise führte die Teilnehmenden zur Geigenbauschule Brienz und hinter die Kulissen der Tellspiele. 

Theater
Die vergangene Saison war wiederum eine erfolgreiche. Alle Aufführungen, ausser einer, die wegen Krankheit abgesagt werden musste, konnten durchgeführt werden. Die Auslastung über die gesamte Saison betrug 46,6 Prozent. Stark beschäftigt hat die Theaterkommission auch die Suche nach einer Nachfolge für Beatrice Grundbacher, die auf die Hauptversammlung 2017 zurücktreten wird. Sandra Stettler-Pauchard bedankt sich bei allen Mitgliedern für die Treue und Verbundenheit mit der KGT. Sie dankt aber auch den Behörden für die Unterstützung, den Medien für die stete Berichterstattung sowie den Vorstandsmitgliedern für ihre grosse Arbeit und Unterstützung.Barbara Schluchter-Donski dankt Sandra Stettler-Pauchard, dass sie vor einem Jahr das Zepter übernommen hast und den Verein seither sehr umsichtig führt. Sie dankt ihr auch im Namen des Vorstands für die gute Zusammenarbeit. Der Jahresbericht wird per Akklamation genehmigt.  

 

3          Berichte der Ressortleiterinnen und Ressortleiter mit Saison-Ausblick 

3.1       Sprech- und Musiktheater
Svend Peternell blickt anstelle von Beatrice Grundbacher auf die Höhepunkte in der vergangenen Spielzeit zurück.  

Zum ersten Mal seit rund 20 Jahren musste wegen Krankheit eine Aufführung kurzfristig ausfallen; mit einem Zusatzaufwand konnten alle Abonnenten und Starticket-Karteninhaber rechtzeitig benachrichtigt werden, so dass niemand vor verschlossenen Türen stand. Die KGT hatten dann die Wahl, es mit einer andern Produktion zu versuchen oder dem Publikum anlässlich der letzten Aufführung statt nur mit einem Apéro mit einem Apéro riche für seine Treue zu danken. Theaterbesessen, wie sie sei, hätte sich die KGT für die erste Variante entschieden und durch die kurzfristige Verfügbarkeit von Peter Bause mit dem Einmannstück  „Die Judenbank“ sei eine äusserst starke und historisch zeitnahe Produktion möglich geworden, die alle Anwesenden sehr beeindruckt habe. 

Im Vergleich zum Vorjahr verblieben die Besucherzahlen etwa auf gleicher Höhe; im Schadausaal blieben viele Plätze leer. Die KGT ist bemüht, sich den Gegebenheiten anzupassen und ist sehr froh, wenn alle dabei helfen und sich z.B. zum Ziel setzen, jedes Jahr die KGT-Broschüre an ein bis zwei ihnen nahestehende und theaterbegeisterte Leute weiterzugeben. Die Veränderungen, die sich mit dem neuen KKFG, das ab 1.1.17 in Kraft tritt, ergeben, sind minim und für die KGT nicht ungünstig. Insbesondere tragen sie den Gegebenheiten, dass diese in Zukunft ihre Mitarbeitenden entlöhnen muss, Rechnung, in dem Sinn, dass die KGT freie Hand hat, den Spielplan leicht anzupassen. Entsprechende Veränderungen wird es auf die Spielzeit 17/18 geben. Die KGT wird ihre Mitglieder rechtzeitig darüber informieren. 

Ausblick auf die neue Spielzeit:
Diesmal gibt es etwas mehr Musik als sonst; die KGT konnte, nachdem sie mit Don Pasquale und den Pêcheurs de Perles zwei Produktionen des TOBS (Theater Orchester Biel Solothurn), die für Qualität garantieren, eingekauft hatten, nicht widerstehen und hat mit Mozarts Schauspieldirektor eine selten gespielte und als Co-Produktion des Theaters Kanton Zürich mit dem Opernhaus Zürich für Qualität garantierende Inszenierung gebucht, die die Lachmuskeln zweifellos strapazieren wird. Als letzte Perle in der musikalischen Halskette wartet mit der Madame Butterfly eine einzigartige Inszenierung auf uns, denn erstens handelt es sich um die letzte Inszenierung der Compagnìa d’Opera di Milano und zweitens werden alle japanischen Darstellenden von Asiatinnen und Asiaten gespielt.
Weil das Musiktheater-Abo nicht verändern werden soll, finden sich das alljährliche Musical, Höchste Zeit, eine Weiterführung des Musicals Heisse Zeiten, das vor zwei Jahren hier über die Bretter ging, im Schauspielabo. Und auch im Ghettoswinger, einer Hommage an den Jazzmusiker Coco Schumann, swingt die Musik selbstverständlich mit.  

Svend Peternell hofft, dass die KGT damit ein paar Opernfreunde mehr anlocken kann und dass sich die Musical-Liebhaber dazu Einzelkarten für die beiden andern musikalischen Produktionen besorgen werden. 

Leider ist es aus terminlichen und andern Gründen nicht gelungen, diesmal als freien Verkauf eine echte Familienaufführung zu bekommen; die Brodas Bros allerdings, eine Musik- und Tanzshow aus Barcelona, machen Furore, wo immer sie auftreten, und versprechen alt und jung mitzureissen. 

Im Schauspiel gibt es nach bekannter Weise Altes und Neues:
Mit dem Hamlet ehrt die KGT Shakespeare, der 1616, also vor 400 Jahren starb; mit Nathan der Weise hofft der Verein zur gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskussion beizutragen, denn Lessings Stück ist immer noch das beste Plädoyer für Toleranz; Die Päpstin ist eine preisgekrönte Inszenierung eines Historiendramas über eine mutige Frau im 9. Jahrhundert; Brennende Geduld ist die Geschichte des chilenischen Dichters und Politikers Pablo Neruda, die als Il Postino verfilmt wurde und 1996 für 5 Oscars nominiert war. Jordi Vilardaga hat sie für uns für die Bühne adaptiert.
Unsere Frauen, ein Stück, in dem nur Männer auftreten, in dem es aber einzig um Frauen geht, stammt vom Franzosen Eric Assous, der in Frankreich für seine zahlreichen Stücke  mehrere Preise gewonnen hat. In Zorn stehen intellektuelle Eltern verblüfft vor der Tatsache, dass ihr Sohn, den sie vermeintlich zu Toleranz und Gewaltfreiheit erzogen haben, eine Moschee mit islamfeindlichen Graffiti beschmiert hat.Und in ‚Jeder stirbt für sich allein‘ steht wieder Peter Bause auf der Bühne; es geht in diesem Stück um die Frage, ob Widerstand sinnvoll ist und wie weit er führen kann. 

3.2       Vorträge
Sandra Stettler-Pauchard verliest den Jahresbericht anstelle der abwesenden Vortragsverantwortlichen: In der Vortragsreihe 2015/2016 standen für einmal Frauen im Zentrum. Unter dem Thema „Frauen und Kunst“ wurden Malerinnen, Autorinnen, Musikerinnen und Regisseurinnen und ihre Werke vorgestellt und die spezifischen Bedingungen weiblichen Kunstschaffens in Geschichte und Gegenwart diskutiert.Kathleen Bühler, Kuratorin des Kunstmuseums Bern, stellte das Schaffen von Meret Oppenheim und Tracy Emin ins Zentrum ihrer Überlegungen zum heutigen weiblichen Kunstschaffen. Cornelia Bartsch von der Universität Basel warf ein interessantes Schlaglicht auf wenig bekannte Komponistinnen des 19.Jahrhunderts und Ina Boesch beleuchtete zum hundertjährigen Jubiläum der Dada-Bewegung den Beitrag der Frauen an dieser Kunstrichtung.
Neben diesen klassischen Vorträgen wurde das Thema auch in Gesprächen diskutiert, so etwa von der Kulturwissenschaftlerin Silvia Henke und der Schriftstellerin Isolde Schaad, oder mit der Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer und zuletzt mit der jungen Regisseurin Antonia Meile, die ihren Dokumentarfilm über drei Künstlerinnen vorstellte. 

Leider waren die Vorträge auch dieses Jahr nur mässig besucht. Im Schnitt zählten die Verantwortlichen 19 Besucher pro Anlass, nur 40 Prozent davon waren Mitglieder der KGT. 

Thema der kommenden Saison ist das interessante Spannungsfeld zwischen Kunst und Politik. Der Historiker Thomas Buomberger nimmt das Gurlitt-Erbe des Kunstmuseums Bern zum Anlass, die Rolle der Schweiz im Handel mit NS-Kunstwerken kritisch zu beleuchten. Zwei junge Schriftstellerinnen berichten über ein Projekt, gemeinsam mit anderen Künstlerinnen gegen die Flüchtlingssituation in Europa anzuschreiben. Der Kunsthistoriker Johannes Stückelberger macht sich Gedanken zum Verhältnis von  Schweizer Kunst und Politik von Hodler bis heute. Und der bekannte Thuner Künstler Heinrich Gartentor diskutiert mit Matthias Aebischer von der SP und Peter Keller von der SVP über staatliche Kulturförderung. Beim letzten Anlass stellen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten des Gymnasiums Thun herausragende Maturarbeiten aus dem musischen Bereich vor.
Um dem Besucherschwund entgegen zu wirken führt die KGT zwei Anlässe in Kooperation mit dem Forum Gesellschaft und Politik und einen mit LITERAARE durch. Wegen der neu verlangten viel zu hohen Veranstaltungskosten in der Alten Oele finden die Vorträge neu im Hotel Freienhof statt. 

3.3       Bildende Künste
Im Herbst des letzten Jahres zeigte das Kunsthaus Interlaken Bilder aus der umfangreichen Sammlung der Familie Matasci. Heinz Häsler, Kurator des Kunsthauses, führte persönlich durch die faszinierende Ausstellung. Nebst Details zu den Bildern erfuhren die Besucherinnen und Besucher auch spannende Anekdoten zur Arbeit im Museum. Anfangs Februar öffnete Leopold Schropp in Worb sein Atelier. Farbige, meist abstrakte Bilder und einige Skulpturen ließen die Anwesenden staunen. Die schönen Räumlichkeiten, gefüllt mit Werken aus vielen Schaffensjahren des Künstlers, boten Raum zu vielen anregenden Entdeckungen.
Tobias Schropp und Rahel Schneider freuen sich bereits auf die nächste Saison. Es stehen der Besuch des Kunstmuseums Thun mit der Direktorin Helen Hirsch am 29. Oktober sowie am 21. Januar ein persönlicher Einblick in der Galerie Kornfeld in Bern an. 

3.4       Kulturreise
Bei wunderschönem Wetter nahmen 26 Personen am Ausflug zur Geigenbauschule in Brienz teil. Unter der fachkundigen Führung durch Herrn Hösli, Leiter der Schule, erhielt die interessierte Gruppe einen vertieften Einblick in die Entstehung der Geigen. Am Mittag liessen sich die Teilnehmer mit der Harderbahn zum wohlverdienten Mittagessen auf den Interlakener Hausberg hoch fahren. Wer Lust hatte, genoss auf der Plattform die einmalige Aussicht auf die beiden Seen und die Berge.
Eine Führung durch das Areal der Tellspiele rundete den Tagesausflug ab.Wiederum war es die Firma Gafner, welche die KGT-Mitglieder sicher und kompetent von einem Ort zum anderen führte.  

 

4          Finanzen: Jahresrechnungen 2013/14, Revisorenberichte,
Budgets fürs nächste Jahr, Mitgliederbeiträge 

4.1       Vereinskasse
Silvia Furer vermeldet, dass bei der Vereinskasse ein Verlust von CHF 6'321.47 resultierte. Dies sei aber mehr oder weniger so budgetiert gewesen. Die Überschreitung von rund CHF 1‘000 geht auf das Ressort Vorträge zurück, wo wegen Veränderungen in der Führung der Alten Oele die Technikkosten deutlich anstiegen. Zudem wurde der Kassenverantwortlichen der Vorträge beim Heimweg von einem Vortragsabend die Kasse entwendet. In den anderen Ressorts lief alles gemäss Budget. Das neue Eigenkapital beträgt CHF 90‘986.70. 

Sandra Stettler-Pauchard liest den Revisorenbericht vor, die Rechnung wird einstimmig genehmigt und die Decharge an den Vorstand erteilt. 

4.2       Theaterkasse
Silvia Furer vermeldet, dass bei der Theaterkasse statt eines Verlusts von über
CHF 20‘000 ein kleiner Gewinn von CHF 3‘330.70 resultiert. Alle Mittel seien sehr haushälterisch eingesetzt worden, bei der EDV konnten interne Ressourcen genutzt werden. Der Neuabschluss der Subventionsverträge hat zur Folge, dass die Zahlungen neu jährlich erfolgen und somit in diesem Abschluss ein höherer Teil ausbezahlt wurde. Das Eigenkapital beträgt CHF 98‘954.75.Beim Budget rechnet Silvia Furer mit einem Gewinn von CHF 14‘000. Der Subventionsbeitrag wird um den Betrag der Technikkosten erhöht und ist für die kommenden Jahre zugesichert. 

Sandra Stettler-Pauchard liest den Revisorenbericht vor, die Rechnung wird einstimmig genehmigt und die Decharge an den Vorstand erteilt. 

 
 

5          Erneuerungswahlen Gesamtvorstand und Revisoren
Dorothee Del Carlo verabschiedet Ines Attinger, die drei Monate nach Amtsantritt eine Stelle im Stadtmarketing angeboten erhalten hat, die sie nicht ablehnen konnte. Damit nun ihr Sohn doch noch etwas von ihr habe, gebe sie ihre Stelle bei der KGT auf diese Hauptversammlung ab. Die KGT stehe aber vor der glücklichen Konstellation, dass eine Kandidatin, die sich auf unser Inserat, das in erster Linie für Beatrice Grundbacher eine Nachfolge suchte, die Stelle von Frau Attinger aber einschloss, ab sofort frei ist und sich für die KGT engagieren kann.Es handelt sich um Pirkko Busin, die auch, was ihr Alter angeht, frischen Wind in die Theaterkommission bringen wird. Sie hat einen Masterabschluss in Theaterwissenschaften und Tanz, war zuletzt Assistentin der Betriebsleitung im Kulturhof Schloss Köniz, wo sie auch mit PR, Werbung und Sponsoring in Berührung kam, und war verschiedentlich Regiehospitantin am Stadttheater Bern. Sie ist theater- und tanzbegeistert und wird sich im kommenden Jahr in der TK vor allem der Administration widmen; gleichzeitig werden sie und Barbara Schluchter sich mit den Aufgaben von Beatrice Grundbacher auseinandersetzen und in einem Jahr wird klar sein, wie die beiden diese vielfältigen Aufgaben unter einander aufteilen werden.Auch Sandra Stettler-Pauchard heisst Pirkko Busin herzlich willkommen. 

 

Silvia Furer hat die Vereinskasse im vergangenen Jahr ad interim geführt, da Sandra Stettler-Pauchard nicht gleichzeitig Präsidentin und Kassierin sein konnte. Sie wird nun offiziell zur Wahl als Vereinskassierin vorgeschlagen und einstimmig gewählt. 

Nach vier Jahren muss auch der Gesamtvorstand bestätigt werden. Sandra Stettler-Pauchard schlägt vor, dies in globo zu tun. Die Versammlung wählt alle einstimmig. 

Ernst Matti und Christoph Brunner sind bereit, ihre Arbeit als Revisoren für vier weitere Jahre weiterzuführen. Auch sie werden einstimmig gewählt.  

 

6          Ausblick, Wünsche und Anregungen Vereinsmitglieder
Sandra Stettler-Pauchard sagt, dass das kommende Vereinsjahr im Vorstand sicher unter dem Motto „Umstrukturierungen“ stehen werde. Im Zuge der Vertragsverhandlungen und dem Beginn der neuen Vertragsperiode ab Januar 2017 hätte auch die KGT intern begonnen, die Strukturen und das Angebot der KGT zu durchleuchten und zu hinterfragen. Dies betreffe vor allem die Ressorts Bildende Kunst, Vorträge und Reisen, welche unter wenigen Zuschauern respektive Teilnehmenden litten. Die KGT sei nun daran, die Situation zu analysieren und Lösungen und Wege zu finden. An der nächsten Hauptversammlung werden die Verantwortlichen ihre Ergebnisse präsentieren können.  

Frau Lauber möchte wissen, wie teuer ein Theaterabend die KGT zu stehen komme. Silvia Furer erklärt, dass sich die Kosten auf etwa CHF 20‘000 bis 30‘000 belaufen, je nachdem wie gross ein Ensemble ist oder wie hoch die Technikkosten ausfallen würden. Ein Opernabend ist noch teurer und schlägt schnell einmal mit CHF 50‘000 zu Buche. 

Peter Pfister animiert die Teilnehmer zum Besuch der Galerie Kornfeld in Bern. Es sei eine grosse Chance.  

 

7          Varia
Sandra Stettler-Pauchard leitet über zum zweiten Teil der Versammlung: Peter Mürner alias Siderato, der bereits zur Eröffnung und während der Hauptversammlung auftrat, wird das Publikum verzaubern. 

Schluss der Hauptversammlung: 10.45 Uhr

Thun, 27. August 2016
Barbara Schluchter-Donski, Protokoll